Gipsplatten

Gipsplatten richtig entsorgen

Bildquelle: view7 / photocase.de

Nicht mehr auf die Bauschuttdeponie

Gipsplatten bzw. Gipskartonplatten können aufgrund ihre Sulfatgehalts nicht mehr auf Bauschuttdeponien der Deponieklasse DK 0 abgelagert werden. Eine Annahme an der Bauschuttdeponie Iphofen oder Effeldorf scheidet damit aus.

Entsorgung und Verwertung

Als Entsorgungsweg für Gipsplatten aller Art bleibt damit nur eine Sortieranlage. Vor der Anlieferung sollten vorab die aktuellen Kosten und Annahmebedingungen beim Anlagenbetreiber erfragt werden.

Auskünfte zur Verwertung von Gipsplatten, die aus Produktions- und/oder Ver­edelungsprozessen stammen, geben die Firma GFR mbh (Tel. 0931 9008015), die Betreiber von Sortieranlagen oder die Gewerbeabfallberater des Zweckverbands Abfallwirtschaft Raum Würzburg (Tel. 0931 6605811).

Kleinmenge von privat bis maximal 1 Kubikmeter

Eine Ausnahme von der dargestellten Regelung bilden Gipsplatten von privat bis zu einer Menge von maximal 1 Kubikmeter.

Diese können an der Kreisbauschuttdeponie Iphofen angeliefert werden, vorausgesetzt, sie sind ohne Anhaftungen oder Dämmmaterial (z. B. Fliesen, Putz, Styropor). Die Annahmegebühr beträgt 30 Euro pro Gewichtstonne (bzw. 39,80 Euro pro Kubikmeter). Kleinmengen bis 120 Liter bzw. 160 kg sind kostenfrei.

Die Gipsplatten müssen getrennt von anderen Bauabfällen angeliefert werden. Auf der Deponie werden die Platten lediglich gesammelt und kommen später zur Verwertung.

Ihr Ansprechpartner

Harald Heinritz

Landratsamt Kitzingen


Kommunale Abfallwirtschaft Abfallberater

Kaiserstraße 4
97318 Kitzingen

1.13.15

+49 (9321) 928-1206

+49 (9321) 928-1299

www.abfallwelt.de