Zurück

Wohin mit Grün- und Gartenabfällen im Herbst? Landkreis bietet zahlreiche Alternativen

Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und teils große Mengen Laub zeigen es deutlich: Es „herbstelt“. So mancher Hobbygärtner und Besitzer eines großen Grundstücks hat dann in dieser Jahreszeit mit einem Problem zu kämpfen: Wohin mit der Unmenge an Gartenabfällen? Darüber hinaus türmt sich am Ende der Gartensaison oft noch ein großer Haufen von Gartenabfällen wie Kartoffelkraut, Tomatenpflanzen, Unkraut und abgestorbene Pflanzen auf den Beeten. Nicht immer können diese Mengen selbst kompostiert werden oder über die Biotonne entsorgt werden. Der Landkreis Kitzingen bietet hier zahlreiche Alternativen.

Größere Biotonne

Das Abfallwirtschaftskonzept im Landkreis Kitzingen erlaubt besonders flexible Kombinationsmöglichkeiten von kleiner Restabfalltonne und größerer Biotonne. Zum kleinen 60-Liter-Restabfallbehälter kann beispielsweise gegen eine etwas höhere Grund- und Leerungsgebühr eine Biotonne der Größe 120 Liter, bei Bedarf sogar ein 240-Liter-Bioabfallbehälter bestellt werden.

Anlieferung am Kompostwerk

Privathaushalte aus dem Landkreis Kitzingen, die an die Kommunale Abfallwirtschaft angeschlossen sind, können Grünabfälle bis zu einem Kubikmeter pro Jahr kostenfrei am Kompostwerk im Klosterforst anliefern. Größere Mengen werden auch angenommen, kosten dann allerdings (Preisauskunft unter Tel. 09325 9717-0). Das Kompostwerk ist über die Kreisstraße zwischen Großlangheim und Hörblach zu erreichen und hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr.

Grüngutsack

Als weitere Alternative, um seine Gartenabfälle loszuwerden, bietet sich der offizielle Grüngutsack des Landkreises an. Er fasst 120 Liter und kann bei der Abfuhr der Biotonne mit dazugestellt werden. Der Grüngutsack kostet 5,60 Euro und kann u. a. am Landratsamt Kitzingen erworben werden. Weitere Verkaufsstellen im Landkreis können finden sich unter www.abfallwelt.de.

Grüngutcontainer

In 13 Landkreisgemeinden stehen spezielle Grüngutcontainer. Weitere Informationen zu diesem Service, der in Eigenregie von den Gemeinden angeboten wird, erhält der Gartenbesitzer bei seiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Keine Plastiktüten in die Biotonne

Zum Schluss möchte die Abfallberatung erneut darauf hinweisen, dass Plastiktüten für die Biotonne tabu sind. Dies gilt auch für biologisch abbaubare Kunststofftüten (so genannte Bio-Abfallbeutel). Bio-Abfallbeutel können vom Müllwerker nicht von normalen Plastiktüten unterschieden werden. Außerdem verrotten sie wesentlich langsamer, was die Verarbeitungsprozesse der Bioabfälle im Kompostwerk stört. Als Alternative bieten sich hier spezielle Sammelbeutel aus Papier an, die im Supermarkt oft direkt neben den Bio-Abfallbeuteln im Regal liegen. 

Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de

Serviceteam Abfallberatung

Landratsamt Kitzingen


Kommunale Abfallwirtschaft

Kaiserstr. 4
97318 Kitzingen

1.13.15

+49 (9321) 928-1234

+49 (9321) 928-1299

http://www.abfallwelt.de
Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.