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Viel los am Wertstoffhof

Diese Corona-Regeln gelten für die Entsorgungseinrichtungen im Landkreis Kitzingen.

Der Nachholbedarf scheint enorm. Viele machen sich derzeit auf zum Wertstoffhof, sodass lange Wartezeiten und Staus zu bestimmten Zeiten unvermeidbar sind.

Nachholbedarf und Corona-Regeln

Als sich Mitte März ganz Deutschland aufgrund der Coronavirus-Pandemie in den Lockdown begab, war auch der Wertstoffhof im Kitzinger Technologiepark conneKT vorübergehend nur für gewerbliche und kommunale Anlieferungen geöffnet.

Doch bereits am 2. April waren auch wieder private Abfallanlieferungen möglich, allerdings nur im Einklang mit den zu dieser Zeit geltenden Ausgangsbeschränkungen. Nach dem Wegfall dieser Beschränkungen in Bayern bedarf es nun keiner triftigen Gründe mehr, um mit seinem Auto zum Wertstoffhof zu fahren. Ein Stück Normalität in der nach wie vor angespannten Corona-Krisenlage.

Auch das Kompostwerk und die Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf sind wieder normal geöffnet.

Dennoch sollte man sich derzeit die Fahrt in den conneKT-Technologiepark gut überlegen, denn am zentralen Wertstoffhof des Landkreises Kitzingen muss man aktuell längere Wartezeiten bis zu einer Stunde – besonders zu Stoßzeiten – einkalkulieren.

Das liegt zum einen am enormen Nachholbedarf, Abfälle zu entsorgen. Viele haben die vergangenen Wochen genutzt, um in der Wohnung oder Garage, im Keller und auf den Dachboden aufzuräumen. Da fand sich dann vieles, was nicht mehr benötigt wird und jetzt natürlich so schnell wie möglich entsorgt werden soll.

Der zweite Grund für die längeren Wartezeiten sind die zur Eindämmung der Pandemie erlassenen Sicherheitsauflagen und Abstandsregeln. Aktuell kann das Personal nur eine begrenzte Anzahl an Anlieferern auf die Anlage lassen, um eine Gedränge an bestimmten Entsorgungsstationen wie der Papierpresse oder den Sperrabfall- und Bauschuttcontainern zu vermeiden.

Stauzeiten

«Besonders stauträchtig sind die Zeiten zwischen 10 und 12 Uhr», weiß Harald Heinritz. Und wenn es aufs Wochenende zugeht, also am Freitag und Samstag, muss den ganzen Tag über mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. «Unter der Woche normalisiert sich die Anzahl der Anlieferer aber meist ab 14:00 Uhr auf das übliche Maß“, so der Abfallberater am Landratsamt Kitzingen weiter.

Tipps

Um die Wartezeiten für alle Anlieferer in einem erträglichen Rahmen zu halten, hat Harald Heinritz einige Tipps parat:

  • «In den letzten Wochen wird unser Wertstoffhof von nicht wenigen Bürgerinnen und Bürgern aufgesucht, die lediglich einzelne Abfälle zu entsorgen haben. Da wird dann ein einzelner Staubsauger aus dem Auto geholt oder auch nur ein kaputter Wäschekorb. Zur Entspannung der Lage trägt also sicherlich mit bei, wenn man derartige Kleinanlieferungen auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.
  • Darüber hinaus sollte man sich auch die Frage stellen, ob die Anlieferung wirklich dringend notwendig ist. Vielleicht kann man die Sachen auch noch eine Weile liegen lassen und erst zu einem späteren Zeitpunkt am Wertstoffhof anliefern.
  • Viel Zeit am Wertstoffhof lässt sich sparen, wenn man bereits zuhause die Abfälle gut sortiert in den Kofferraum oder Hänger lädt. Damit lässt sich vermeiden, dass man auf der Anlage eine zweite Runde drehen muss, weil man am Schluss ganz unten im Kofferraum noch etwas zum entsorgen entdeckt. Andere Anlieferer kommen so schneller zum Zug.
  • Eine gute Idee ist es auch, nach Möglichkeit nicht zu Stoßzeiten anzuliefern.
  • Ist viel los am Wertstoffhof, bleibt keine Zeit für lange Diskussionen. Man sollte also unbedingt den Anweisungen des Personals folgen und Abfälle, die nicht angenommen werden können, ohne Debatte wieder mitnehmen.»

Corona-Regeln beachten

Wer derzeit am Wertstoffhof anliefern will, muss unbedingt die geltenden Corona-Regeln beachten. Ganz wichtig ist es, auf der Anlage durchgängig einen Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Kunden und zum Personal einzuhalten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird dringend empfohlen.

Auch am Kompostwerk oder an den Bauschuttdeponien kann es in der derzeitigen Lage vereinzelt zu längeren Wartezeiten kommen. Hier gilt es natürlich ebenfalls, die Coron-Regeln einzuhalten.

«Wir bedanken uns bei allen, die sich bei Anlieferungen an unsere Entsorgungsanlagen derzeit in Geduld üben, Verständnis zeigen und die geltenden Regeln beachten», erklärt Harald Heinritz abschließend.

Bleiben Sie informiert

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich kurzfristig Änderungen ergeben.

Darüber informieren wir Sie zeitnah auf der Homepage www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App.

Ihre Ansprechpartner

Serviceteam Abfallberatung

Landratsamt Kitzingen


Kommunale Abfallwirtschaft

Kaiserstr. 4
97318 Kitzingen

1.13.15

+49 (9321) 928-1234

+49 (9321) 928-1299

http://www.abfallwelt.de

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