Agrarfolien und Pflanzenschutzverpackungen aus Kunststoff

Sammelaktion für Landwirte und Gärtner

Zweimal im Jahr führen wir eine Sammlung von Agrarfolien und Pflanzenschutzverpackungen aus Kunststoff durch. Diese Wertstoffsammlung richtet sich ausschließlich an landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien mit Sitz im Landkreis Kitzingen. Die Annahme findet am Kompostwerk Klosterforst statt.

Bei der Sammlung am Kompostwerk Klosterforst werden keine weiteren Kunststoffabfälle angenommen.

Agrarfolien und Kunststoff-Pflanzenschutzverpackungen aus dem landwirtschaftlichen und gärtnerischen Bereich werden  ausschließlich bei den zweimal jährlich stattfindenden Sammlungen am Kompostwerk im Klosterforst angenommen.

Die Sammeltermine

SammelstandortSammeltermine Frühjahr 2019Sammeltermine Herbst 2019
Kompostwerk Klosterforst

25. Februar

9.00 - 17.00 h

4. November

9.00 - 17.00 h

26. Februar

9.00 - 17.00 h

5. November

9.00 - 17.00 h

27. Februar

9.00 - 17.00 h

6. November

9.00 - 17.00 h

28. Februar

9.00 - 17.00 h

7. November

9.00 - 17.00 h


Die Sammeltermine finden sich auch in der abfallwelt-App.

Agrarfolien (Erntekunststoffe)

Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de

Bei der Abgabe von Agrarfolien (Erntekunststoffe) ist der erste Kubikmeter (entsprechend 250 Kilogramm) frei. Für größere Mengen wird – nach Abzug der Freimenge – eine Gebühr von 92,60 EUR pro Gewichtstonne erhoben.

Die Folien werden bei Anlieferung verwogen. Die Gebühr kann sofort gezahlt werden; alternativ ist eine Überweisung möglich.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich mehrere Anlieferer zusammenschließen und gemeinsam Folien anliefern. Alle Anlieferer können dabei die Freimenge von 250 Kilogramm nutzen. Dazu ist eine Anlieferliste vollständig auszufüllen. Die Anlieferliste kann hier auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Ein Beispiel: Fünf Landwirte einer Ortschaft verladen Agrarfolie gemeinsam auf einen Anhänger. Ein Landwirt liefert die Folien an. Die Anliefermenge beträgt 2.250 kg. Bei Vorlage der Anlieferliste findet eine kostenfreie Menge von 5 x 250 kg = 1.250 kg Berücksichtigung. Für die übersteigende Menge in Höhe von 1.000 kg (2.250 kg - 1.250 kg) wird die Gebühr von 92,60 Euro pro Tonne erhoben. Die interne Aufteilung der Gebühren erfolgt zwischen den beteiligten Landwirten.

Informationen zur Abgabe von Agrarfolien sind auch in einem Flyer des Rücknahmesystems ERDE zusammengestellt, der hier auf dieser Seite heruntergeladen werden kann.

Das wird angenommen:

Sammelfraktion 1

  • Silo-Abdeckfolien / Flachsilofolien
  • Silo-Unterziehfolien
  • Silo-Folienschläuche
  • Spargel-Abdeckfolien

Sammelfraktion 2

  • Stretch- bzw. Wickelfolien von Silageballen
  • Netzersatzfolien von Silageballen

Annahmekriterien

Bei der Abgabe werden die Erntekunststoffe von einem geschulten Kontrolleur der Sammelstelle auf folgende Kriterien überprüft:

  • Trennung nach Sammelfraktionen
    • Die Folien der Sammelfraktionen 1 und 2 müssen separat voneinander gesammelt und abgegeben werden.
    • Bei der Abgabe spielt es keine Rolle, wo das Produkt gekauft wurde oder welche Marke genutzt wurde.
  • Reinheit
    • Die Folien müssen besenrein und von grobem Schmutz befreit sein.
    • Die Taschen von Spargel-Abdeckfolien müssen aufgeschnitten und restentleert sein.
    • Es dürfen keine Fremdmaterialien wie z.B. Eisen, Holz, Reifen sowie keine Garne und Netze mit Folien vermischt sein.

Das wird nicht angenommen:

  • Verschmutzte Folien
    Diese können werkstofflich nicht verwertet werden und zählen daher zum Restabfall.
  • Folien mit Fremdmaterialien
  • Folien, die mit Garnen und Netzen vermischt sind
  • Verpackungsfolien
    Verpackungen aus Kunststoff (z.B. Torf-, Kunstdünger- und Futtermittelsäcke), Verbundmaterial und Styropor kommen in den Gelben Sack oder können kostenfrei am Wertstoffhof Kitzingen abgegeben werden. Für Transportverpackungen gilt eine Rücknahmeverpflichtung des Herstellers und Vertreibers.
  • Kunststoffsäcke
  • Big-Bags
  • Planen mit Faserstruktur
  • Luftpolsterfolien
  • lose Netze und Schnüre

Pflanzenschutzverpackungen

Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de

Die Annahme von leeren Pflanzenschutzverpackungen aus Kunststoff (Kunststoffhohlkörpern) ist kostenfrei.

Das wird angenommen:

  • ausschließlich Pflanzenschutzverpackungen aus Kunststoff (Kunststoffhohlkörper)

Annahmekriterien

  • Die Pflanzenschutzverpackungen müssen bei der Abgabe restentleert sein.
  • Die Pflanzenschutzverpackungen müssen sorgfältig ausgespült, offen, trocken und innen und außen sauber sein.
  • Verschlussdeckel werden separat angenommen.

Das wird nicht angenommen:

  • Verschlossene Pflanzenschutzverpackungen
  • Verschmutzte Pflanzenschutzverpackungen
  • Verpackungen mit Restinhalten
  • Saatbeizen-Verpackungen ab 50 Liter
  • Fremdverpackungen wie beispielsweise Kanister und Fässer für Reinigungsmittel, Motorenöl, Lebensmittel und Dünger

Ihr Ansprechpartner

Serviceteam Abfallberatung

Landratsamt Kitzingen


Kommunale Abfallwirtschaft

Kaiserstr. 4
97318 Kitzingen

1.13.15

+49 (9321) 928-1234

+49 (9321) 928-1299

http://www.abfallwelt.de
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