
Foto: Petra Hoeß / FABION GbR; Maskottchen: Daniela MemmelBald ist es wieder so weit: Auch im Landkreis Kitzingen wird das aus Amerika stammende Halloween immer beliebter und insbesondere Kinder ziehen kostümiert durch die Straßen. Damit neben Groß und Klein auch Natur und Tiere keinen Abfall-Horror erleben, haben die Abfallberater einige Tipps zusammengestellt.
Schon bei der Kostümierung kann man Geld sparen und Abfall vermeiden, indem man auf Ultra-Fast-Fashion verzichtet. Stattdessen können beispielsweise gruselige Faschingskostüme zu Halloween ihr Revival feiern oder im Freundes- und Bekanntenkreis getauscht und somit wiederverwendet werden. Auch alte Kleider taugen vielleicht noch als gruseliges Zombie-Kostüm und wirken sogar authentischer als Plastik-Kostüme.
Die Kürbisse sind der Star der Halloween-Nacht. Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, kann man alle Teile eines essbaren Kürbisses nutzen:
Wer Halloween zu Hause feiert, kann mit Mehrweggeschirr oder nachhaltigem Einweggeschirr relativ leicht dafür sorgen, dass nicht so viel Abfall anfällt.
Unterwegs ist das schon schwieriger. Wer einer Mehrweg-Grundausstattung aus Stoffbeuteln für die Sammelrunde anstelle von Plastiktüten und Einwegplastikeimern nutzt, tut der Umwelt einen Gefallen. Wenn Kinder ihren Beutel noch dazu vorher selbst kreativ gestalten dürfen wird auch die Wartezeit bis zur abendlichen Sammelrunde verkürzt.
Die restlichen Abfälle beim von Süßigkeiten wie Verpackungen aus Kunststoff kommen in den Gelben Sack, ausgeleierte Monstermasken in den Restabfall, Papier und Kartonagen kommen in die blaue Tonne und Glasflaschen ohne Pfand nach Farben sortiert in die Altglascontainer. Das unterstützt nicht nur die Entsorgungsteams vor Ort. Viele dieser Abfälle können dann auch recycelt werden. So helfen auch Halloween-Fans, Umwelt und Klima zu schützen.
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