
Die Recyclingquote des Landkreises stieg 2025 leicht von 78,4 Prozent auf 78,7 Prozent.
Diese Quote gibt an, welcher Anteil des Abfalls im Landkreis Kitzingen einem Wiederverwertungsprozess zugeführt wurde.
Der letzte bayerische Vergleichswert lag bei 66,5 Prozent (Quelle: Abfallbilanz Bayern 2024).
Das Gesamtaufkommen der Abfälle aus den Privathaushalten und dem Kleingewerbe summierte sich im vergangenen Jahr auf 45.089 Tonnen (t). Das Gesamtaufkommen der Abfälle im Landkreis beträgt pro Kopf 494 Kilo in 2025.
Gegenüber dem Vorjahr ging das Gesamtaufkommen damit um knapp 3,06 Prozent zurück.
Gegenüber den Abfällen zur Verwertung (z.B. Grüngut, Papier, E-Schrott usw.) von 35.531 t fällt die Menge der Abfälle zur Beseitigung mit 9.558 t fast schon bescheiden aus. Erfreulicherweise sanken die zu entsorgenden Abfälle zur Beseitigung auch um 4,4 Prozent (2024: 9.996 t). Pro Kopf produzieren die Landkreisbewohnerinnen und Bewohner 84 Kilogramm Restabfall im Jahr.
Bei den Abfällen zur Verwertung stellen die Fraktionen Grüngut, Biotonne und Papier/Kartonagen fast dreiviertel des Wertstoffaufkommens.
Der Aufwärtstrend bei der Wertstofffraktion Metallschrott setzt auch im Jahr 2025 fort. Die Sammelmenge beim Metallschrott weist ein Plus von 25,6 Prozent aus, die Gesamtmenge von 737 t in 2025 gegenüber 587 t im Vorjahr ist durchaus stattlich.
In Deutschland ist die getrennte Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten nach wie vor ein Sorgenkind. Zu wenig Geräte, insbesondere im Bereich der Kleingeräte, finden den richtigen Weg ins Recycling. Ein positiver Trend in unserem Landkreis: In 2025 wurden 869 t erfasst, was ein Plus von 5,9 Prozent ausmacht für diese Abfallfraktion ausmacht.
Die unten stehende Tabelle zeigt einen Vergleich der wichtigsten Abfallkennzahlen aus den Jahren 2024 und 2025. Die Grafik gibt einen Überblick über das einwohnerspezifische Abfallaufkommen im Jahr 2025
Den ausführlichen Bericht zur Abfallbilanz 2025 und auch die Berichte der Vorjahre finden Sie hier.
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